Die Zescher Weinbautradition

Mit seinen erhaltenen Strukturen ist der Zescher Weinberg ein authentisches Zeugnis der jahrhundertealten Weinbautradition im südlichen Brandenburg. Seine Wiederinbetriebnahme hat sich der Verein zur Förderung des historischen Weinbaus in Zesch e.V. zum Ziel gesetzt.

Pfingsten 2013 wurde eine Rebfläche von zunächst 3.000 m² mit drei Rebsorten angelegt. Der Verein zur Förderung des historischen Weinbaus in Zesch e.V. sieht sich als Teil der Initiative zur Wiederbelebung der Tradition des Brandenburger Weinbaus. Die Voraussetzungen dazu sind günstig, denn viele der Faktoren, die einst zum Aus des regionalen Weinbaus beigetragen haben, gehören heute der Vergangenheit an. So gibt es neue, geeignetere Rebsorten, und auch die neuerliche Klimaveränderung könnte sich positiv auswirken.

Gerade der Zescher Weinberg bietet sich in besonderem Maße zur Reaktivierung an. Nicht nur, dass er durch seine lange, kontinuierliche Nutzung bis heute im Bewusstsein der Bewohner der umliegenden Dörfer fest verankert ist. Die Reaktivierung des Zescher Weinbergs soll auch dazu beitragen, einem einst landestypischen Produkt zu neuen Ehren zu verhelfen und gleichzeitig das Image und die Attraktivität der Region zu stärken. Bereits jetzt ist der Weinberg an den Wanderweg „Rund um den Großen und Kleinen Zeschsee“ angebunden.

Neuland in Brandenburg ist, die Bewirtschaftung des Weinbergs auch unter dem Aspekt der Artenvielfalt zu organisieren. Weinbergtypische Sträucher und Gehölze sollen gefördert werden.

Teltow TV über unsere Aktion im Südringcenter im Jahre 2012