Aktuelles

Pflegearbeiten auf dem Weinberg

 

Die jungen Reben haben bereits ihre ersten Triebe. Sie bilden bereits Rispen aus, die Blüten tragen. Jetzt gilt es einen kräftigen Haupttriebzu fördern. Alle Konkurrenz- und Seitentriebe müssen entfernt werden.
 
Gemäß den Empfehlungen einer Bodenuntersuchung haben wir am Wochenende kohlensauren Kalk aus natürlichem Abbau ausgebracht. Er hat eine langsame und nachhaltige Wirkung im Boden und ist für die Bodenorganismen besonders gut verträglich. Kalkdünger dienen neben der Anhebung des pH-Wertes auch zur Versorgung der Pflanzen mit Calcium und Magnesium.
 
Die mühevoll gesetzten Pflanzen werden nun von Wildkräutern bedroht. An allen Ecken und Enden treiben Hirtentäschel, Brennesel, Robinie und Co. ihr Unwesen zwischen den Rebpflanzen. Die Wildkräuter rauben den Reben Wasser, viele Nährstoffe und Licht, so dass ihr Wachstum gebremst wird. Im schlimmsten Fall breiten sich die wuchsstarken Pflanzen so weit aus, dass sie die Reben völlig verdrängen. Insofern gilt unser Hauptaugenmerk derzeit der Entfernung der Wildkräuter.
 
Einen besonders tollen Blick auf den Weinberg und auf die beiden Zeschseen hat man vom 30 m hohen Feuerwachturm.

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