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Rebschnitt in der Winterpause

Aus meteorologischer Sicht endet der Winter am 1. März und es beginnt der Frühling.
Bislang war der Winter ungewöhnlich mild. Die angenehmen Temperaturen erleichterten auch den Rebschnitt, der im Winter ansteht. Dieser jährliche Rückschnitt der Reben wird während der Vegetationsruhe vorgenommen.

Zur Vorbereitung auf die Schnittarbeiten haben wir Mitte Februar eine Exkursion nach Jessen zum Weingut Hanke (www.weingut-hanke.de) unternommen. Die Brüder Frank und Ingo Hanke zeigten uns, wie der Rebschnitt funktioniert. Insbesondere haben wir gelernt, wie wir unsere jungen Reben schneiden müssen. Anschließend ging es zum Weinberg nach Zesch. Dort haben wir das Gelernte in die Praxis umgesetzt. Den Rebschnitt zu erlernen ist die eine Sache, die Praxis ist nachher oft eine andere.

Erreicht der Haupttrieb im ersten Jahr nicht etwa 0,80 bis 1,00 Meter Länge, schneidet man ihn bis auf zwei Knospen über der Veredlung ab und erzieht im kommenden Jahr die neuen Austriebe genau wie im ersten Jahr. Hat der Trieb aber die erforderliche Länge erreicht oder überschritten, wird die Rebe im Frühjahr des zweiten Jahres auf die gewünschte Stammhöhe zurück geschnitten, und zwar über einer gut ausgereiften Knospe. Wichtig ist, dass man den Schnitt nicht zu tief, sondern 1 bis 1,5 cm über der Knospe ansetzt.

Leider mussten wir viele Reben bis kurz über die Veredlungsstelle abschneiden. Das viel uns nicht leicht. Nun hoffen wir, dass die neuen Austriebe stärker werden, so dass wir die erforderliche Länge und stärke für die Stammhöhe erreichen.

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