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Zweite Rotweinlese auf dem Zescher Weinberg

Es war wieder soweit: Die roten Trauben hingen üppig in den Reben auf dem Zescher Weinberg. Der September war in diesem Jahr der neue Sommer. Darum konnte am vergangenen Freitag, den 23.09.2016 und damit früher als im letzten Jahr, mit der Weinlese begonnen werden. Am frühen Nachmittag stand ein siebzehnköpfiges Team auf dem Weinberg bereit und las bis in den späten Nachmittag. Die Trauben von 500 Reben Acolon und 500 Reben Regent wurden zum Keltern nach Jessen zum Weingut Hanke gebracht.

Der Oechsle-Grad, also das Mostgewicht der Trauben, wurde regelmäßig bestimmt. Das durchschnittliche Mostgewicht der beiden Rotweinsorten Regent und Acolon lag am Freitag bei 88 Öchsle und so konnte mit der Lese der beiden Rotweinsorten begonnen werden. Von den Insgesamt 1000 Reben die im Mai 2013 gepflanzt wurden, konnten knapp 800 Kilogramm geerntet werden.
 
Im Weinkeller des Weingutes Hanke in Jessen wurden die Trauben gleich entrappt, das heißt, die Beeren wurden maschinell von ihrem Stielgerüst getrennt. Dabei wurden die Beeren zerdrückt, so dass ein dickflüssiges Gemisch aus Fruchtfleisch, Traubenkernen, Schalen und Saft entstand, die Maische. Die Maische wurde in einen Stahltank gepumpt. Dort verbleibt sie einige Zeit, um unter anderem Aromavorstufen, Geschmacksstoffe, Phenole und weitere lösliche Substanzen aus den Beeren in den Saft zu extrahieren. Durch diese Maischestandzeit werden Stoffe gelöst, die die Sensorik, Struktur und Haltbarkeit des späteren Weines beeinflussen. Jetzt bleibt abzuwarten, welche Qualität der Wein erreichen wird.

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